Mi 15 + Do 16 + Fr 17 Mai

20:30 — Dauer: 2h10

Théâtre de Hautepierre

Theater

Frankreich

Französisch und Arabisch
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Geopolitische Einführung zu Syrien und seinem revolutionären Kontext

In Zusammenarbeit mit IEP Mit Leyla-Claire Rabih, Regisseurin, und Studierenden im Master Relations internationales am IEP

Wie erzählt man die Geschichte unserer Zeit, zumal wenn es um eine humanitäre und geopolitische Katastrophe geht? Im Frühjahr 2011 finden in Syrien Demonstrationen gegen die Regierung statt und wecken nicht nur dort die große Hoffnung, dass sich das syrische Volk von der Diktatur befreit.

Leyla-Claire Rabih nimmt sich drei Stücken des Autors Mohammad Al Attar an, der 2012 sein Land verlassen musste, um auf entscheidende Etappen der syrischen Revolution zurück zu kommen: die ersten enthusiastischen Protestversammlungen, das Dilemma zwischen der Bereitschaft zum Engagement und den zunehmend brutalen Unterdrückungsmaßnahmen, schließlich die Brüche, die die Gesellschaft, bis in die Familien hinein, spalten. Auf der Bühne verweben Künstler unterschiedlicher Herkunft die Stücktexte mit persönlichen Recherchen, lassen Erfahrungsberichte sowie Videobilder einfließen. Die Chronik des Alltags wird dabei auch zu einer Reise durch verschiedene Erzählformen, vom Email-Verkehr zum Road Movie, vom Kammerspiel zum Dokumentartheater. So befasst sich die Arbeit mit einer Revolution, der die ersten Mitstreiter abhanden gekommen sind, und mit der Schwierigkeit, ihre Geschichte aufzuarbeiten.

  • Avec : Soleïma Arabi, Wissam Arbache, Eurydice El-Etr, Elie Youssef, Leyla-Claire Rabih, Grégoire Tachnakian
  • D’après : les textes de Mohammad Al Attar
  • Mise en scène : Leyla-Claire Rabih
  • Scénographie et vidéos : Jean-Christophe Lanquetin
  • Assisté de : Maxime Chudeau
  • Collaboration artistique : Catherine Boskowitz
  • Conseil artistique : Jumana Al-Yasiri
  • Assistant mise en scène : Philippe Journo
  • Son : Anouschka Trocker
  • Régie générale : Anthony Dascola
  • Production : Grenier Neuf 2017
  • Coproduction : Théâtre Dijon Bourgogne, Centre dramatique national / MC93 – Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis / Théâtre-Cinéma Paul Éluard de Choisy-le-Roi
  • Soutenu par : Ville de Dijon / Région Bourgogne-Franche-Comté / Ministère de la Culture – DRAC Bourgogne- Franche-Comté / Institut français / SPEDIDAM / Festival Les Rencontres à l’échelle – Les Bancs Publics, Marseille / La Compagnie ABC / Institut français du Liban / Collectif Zoukak, Beyrouth / Maison Antoine Vitez / Centre National du Théâtre / Mansion, Beyrouth / Centre Français de Berlin / Moussem Centre Nomade des Arts / Scènes du Golfe / La Filature, Scène nationale