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6 – 14 NOV 2026
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Autothérapie , Unbolting Colonial Statues from Our Consciousness , Mackenzy Bergile

Ein schlanker, geschwungener Körper, als würde er einem Flusslauf folgen: Diese faszinierende Silhouette scheint einzutauchen – aber nicht in jenes Meer, das über 12 Millionen verschleppte Afrikaner:innen während des transatlantischen Sklavenhandels überqueren mussten, sondern in verschiedene Fragmente der Geschichte. Die Geschichte eines Volkes, die des Kolonialismus, aber auch die einer französisch-haitianischen Familie und ihres kulturellen Erbes, die in der eleganten Körpersprache und den präzisen Kostümen von Mackenzy Bergile Gestalt werden. Der multidisziplinäre Künstler lässt sich ebenso von sozialgeschichtlicher Forschung wie vom haitianischen spiralisme zu einem überraschenden Vokabular der Erinnerungsarbeit inspirieren.

Als Tänzer, Pianist und Forscher ist Mackenzy Bergile ein transdisziplinärer französisch-haitianischer Künstler, dessen Arbeit Fragen rund um Erinnerung, Herrschaft und Weitergabe durch den Körper thematisiert. Ausgebildet in traditionellem haitianischem Tanz, afroamerikanischem und zeitgenössischem Tanz, klassischer Musik und bildender Kunst, schafft er mit Autothérapie ein Werk an der Schnittstelle von Performance, theoretischer Forschung und postkolonialer Kritik.

Chorégraphie, dramaturgie, texte, costumes et interprétation : Mackenzy Bergile

Collaboration artistique : Inès Mauricio
Conception lumière : Eduardo Abdala
Production et diffusion : Association Être et Faire et Être

Production : Collectif FAIR-E, CCN de Rennes et de Bretagne
Avec le soutien : Ministère de la Culture (Direction régionale des Affaires culturelles, Bretagne) / Ville de Rennes / Région Bretagne / Département Îlle-et-Vilaine
Coproduction : Festival international d’été Kampnagel / CCN de Tours, Thomas Lebrun et CCN d’Orléans, Collectif ÈS (dans le cadre de l’Accueil-studio) / Fonds Transfabrik – Fonds franco-allemand pour les arts du spectacle / Théâtre de la Bastille
Soutien au projet : Réseau Scalène / Ministère de la Culture (Direction régionale des Affaires culturelles / Bretagne)
Soutien aux résidences artistiques : Ville de Rennes

Nov

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