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Fokus

Aufführungen, Podiumsdiskussionen, Gespräche

29 JAN – 7 FEB 2026

PREMIÈRES

Festival für den europäischen Theaternachwuchs

Auch wenn sich die europäischen Nachwuchskünstler:innen mit derselben Gegenwart und deren Herausforderungen konfrontiert sehen, stellen sie keine einheitliche Generation dar, ob sie nun X, Z... oder A heißt. Wie wäre das auch möglich, angesichts ihrer unterschiedlichen Alltagsrealitäten, Lebenswege und wohl auch Selbstwahrnehmungen, die sich von Land zu Land und je nach Theaterkultur unterscheiden.

Und dennoch zeigen sich die jungen Theatermacher:innen im Rahmen des Festivals PREMIÈRES in einem Punkt einig: Sie widersetzen sich der Sklerose von Hoffnungslosigkeit, die immer droht. Hierarchien und Machtmechanismen? Nisten überall, sie müssen dementsprechend in all ihren Formen in Frage gestellt werden. Ungleichheit und Diskriminierung? Sind von Gesellschaften gemacht, also lasst uns sie gut überlegt dekonstruieren. Beweglichkeit und Zuversicht? Sind unverzichtbar, um mit gemeinsamen Zukunftsideen experimentieren zu können.

An zwei langen Wochenenden lädt PREMIÈRES dazu ein, fünf junge Theatermacher:innen und ­gruppen aus verschiedenen Ländern zu entdecken – auch in Form eines echten Festivalmarathons. Sie überraschen mit Arbeiten, die Sprache und Körper, die Beobachtung von Wirklichkeit und Phantasie miteinander verweben. Und da das Theater sich oft zur Aufgabe macht, seine eigenen Grenzen zu sprengen, schöpfen auch diese Künstler:innen mit einer begeisternden Originalität aus dem Vollen.

Barbara Engelhardt,
Theaterleiterin

Jan

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