The Alonetimes , Jennifer Walshe und Philip Venables
Der Wahrheit der menschlichen Emotionen und des Daseins näher zu kommen, ist das erklärte Ziel von Jennifer Walshe und Philip Venables, wozu sie – was in der zeitgenössischen Musik eher ungewöhnlich ist – ihre jeweiligen kompositorischen Ansätze miteinander verwoben haben, um all jene kleinen und großen Momente der Einsamkeit zum Ausdruck zu bringen, die unser Leben prägen. Dafür sind ihnen alle Mittel der Bühne recht, in einer erstaunlichen Inszenierung, die sich sowohl der Form des Konzerts als auch des Theaters und Musicals bedient. In einer Mischung aus berührender Emotion und heilsamem Humor verflechten sie sechs persönliche Erzählungen, musikalisch von Gesang und Instrumenten getragen und bruchstückhaft wie das Leben selbst.
Experimentierwerkstatt
Jennifer Walshe wird in Dublin geboren, studiert Komposition an der Royal Scottish Academy of Music and Drama und promoviert in Komposition an der Northwestern University in Chicago. Als Komponistin, Sängerin und Schauspielerin bewegt sich ihre Arbeit an der Schnittstelle zwischen Poesie und theatralischer, politischer und musikalischer Performance.
Philip Venables studiert Wissenschaft an der Universität Cambridge. Anschließend wechselt er an die Royal Academy of Music. Er komponiert Orchester-, Opern- und Vokalwerke und arbeitet mit zahlreichen Künstler:innen zusammen. Theater, Poesie und Multimedia stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit.
Texte, musique et direction : Jennifer Walshe, Philip Venables
Accordéon : Andreas Borregaard
Violon : Diamanda La Berge Dramm
Voix : Loré Lixenberg, Oskar McCarthy
Percussions : Vanessa Porter
Clarinette basse : Adam Starkie
Lumières et costumes : Aedín Cosgrove
Dramaturgie du mouvement : Bryan Burroughs
Son : Romain Muller
Vidéo : Ragnar Árni Ólafsson
Regard extérieur : Tom Creed
Régie générale : Yann Argenté
Assistant lumières : Lucas Farrugia
Production : Marion Raimbeaux, Louise Schenck
Commande : Fondation Cartier pour l’art contemporain
Production déléguée : Festival Musica
Coproduction : Deutsche Oper Berlin / Bozar (Bruxelles) / Muziekgebouw aan ’t IJ (Amsterdam) / Schwarzman Centre for the Humanities (Oxford) / New Music Dublin / Music Biennale Zagreb / La Muse en Circuit – CNCM
Avec le soutien du : Centre culturel irlandais