Le Paradoxe de John , Philippe Quesne / Vivarium Studio
Vor bald 20 Jahren schuf Philippe Quesne Serge, der jeden Sonntag Freunde einlud, in seiner Wohnung Mikro-Schauspiele aufzuführen. Heute verwandelt sich dieselbe Wohnung dank einer Gruppe kurioser Besucher:innen in eine seltsame Kunstgalerie. Denn wie so oft in Quesnes Theaterkosmos muss die Welt immer erschaffen werden, mit den gerade zur Verfügung stehenden Mitteln: Pappe, einem seltsamen Schaum, Bodenbelegen… und der Poesie von Laura Vazquez. In dieser heiter absurden Komposition lassen sich fünf Interpret:innen von der Magie der Objekte und Materialien anstecken. Als Utopie der Aufmerksamkeit für alles Andersartige, sei es lebendig oder nicht, ist Le Paradoxe de John eine inspirierende Pause in der ständigen Beschleunigung der Gegenwart.
Experimentierwerkstatt
Philippe Quesne absolviert eine Ausbildung in Bildenden Künsten an der École Estienne und der École des Arts décoratifs in Paris. 2003 gründet er die Compagnie Vivarium Studio, die sich aus Schauspieler:innen, bildenden Künstler:innen und Musiker:innen zusammensetzt, und inszeniert als Autor und Regisseur Stücke, in denen das Bühnenbild als Ökosystem konzipiert ist, in dem die Darsteller:innen eingetaucht sind und beobachtet werden können. Seine Stücke bilden ein Repertoire, das weltweit aufgeführt wird. Viele davon werden im Maillon präsentiert: Big Bang (2011), Swamp Club (2014), La Mélancolie des dragons (2015), L’Après-midi und La Nuit des Taupes (2018), Farm fatale (2021) und Le Jardin des délices (2023).
vivariumstudio.fr
Conception, mise en scène et scénographie : Philippe Quesne
Textes originaux : Laura Vazquez
Avec : Isabelle Angotti, Céleste Brunnquell, Marc Susini, Veronika Vasilyeva, Marc Chevillon
Costumes : Anna Carraud, assistée de Mirabelle Perot
Régie et collaboration artistique : François Boulet, Marc Chevillon
Collaboration technique : Thomas Laigle
Peintre décoratrice : Marie Maresca
Production : Vivarium Studio
Coproduction : La Commune – Centre dramatique national d’Aubervilliers / Festival d’Automne à Paris / Théâtre de la Bastille / Théâtre Garonne scène européenne – Toulouse / Maillon, Théâtre de Strasbourg – Scène européenne / Maison Saint-Gervais – Genève / Kampnagel Hamburg
Avec le soutien de la Région Île-de-France
La compagnie est conventionnée par le ministère de la Culture – DRAC Île-de-France.