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Language: no broblem
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Language: no broblem , Marah Haj Hussein

Fokus
PREMIÈRES
29 JAN – 7 FEB 2026
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Language: no broblem spürt der Sprache nach, ihrer emanzipatorischen Kraft ebenso wie ihrer Rolle der Unterdrückung. Sie spielt mit Mehrsprachigkeit, die zugleich Bereicherung und Labyrinth sein kann. Die palästinensische Tänzerin und Performerin Marah Haj Hussein, die heute im flämischsprachigen Belgien lebt, verleiht ihr Körper und eine visuelle Polyphonie. Sie verwebt ihre Erzählung mit ihr vertrauten Stimmen, mal in den Klängen und Schriftbildern des in Palästina gesprochenen Arabischen, mal im Hebräischen, der offiziellen Sprache des Staates, in dem letztere leben. Damit bringt sie auch einen kolonialistischen Mechanismus zu Gehör, mit dem die Sprache der Kolonialmacht die der Einheimischen verdrängt. So lotet die Performance die Grenzen der Übersetzbarkeit einer Sprache aus und regt zum Nachdenken über Widerstandsprozesse an.

Experimentierwerkstatt

Publikumsgespräch

Publikumsgespräch

Ein Moment des Austauschs mit den künstlerischen Teams direkt nach der Vorstellung, bei dem erste Fragen gestellt und Eindrücke geteilt werden können.

Sa 31 Jan

Marah Haj Hussein, geboren 1998, ist eine palästinensische Tänzerin und Choreografin aus Kofor Yassif, die in Antwerpen lebt. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Tanz vom Königlichen Konservatorium in Antwerpen und einen Master-Abschluss in Darstellender Kunst von der KASK in Gent. Nach einer ersten Arbeit über die Machtverhältnisse zwischen Sprachen, die in kolonialen Kontexten gesprochen werden, setzt sie ihre Forschungen fort und konzentriert sich dabei auf koloniale Körpersprachen und ihre imposante Kraft. Im Jahr 2025 gewann sie für ihr Stück Language: no broblem den Branchenpreis für die „beachtlichste Performance für unter 35-Jährige”, nachdem sie 2023 für dasselbe Stück den Roel-Verniers-Preis des Het Theaterfestivals erhalten hatte.

Conception et interpretation : Marah Haj Hussein
Création son : Anton Lambert
Création musique : Verena Rizzo 
Mapping et régie vidéo : Koen de Saeger
Dramaturgie : Krystel Khoury
Scénographie et textile : Agnese Forlani 
Décor : Mohamed Sultan
Création lumière : Pol Seif
Création production : Ruth Vanreusel

Coproduction : Monty & Moussem
Financé par : Het TheaterFestival et Fonds voor Nieuwe Makers van Stad Antwerpen
Remerciements : Kaaitheater, Toneelhuis, Kunstcentrum BUDA, A Two Dogs Company, DeSingel, hetpaleis, Thomas Bellinck, Barakat Haj, Lubna Haj, Luna Haj, Hala Haj, Sari Haj, Moanes Fahoum, Anan Saadi, Fadia Shehadeh en Hashem Shehadeh
Avec le soutien de l’Onda – Office national de diffusion artistique

Mär

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